Klar, man kann den Kamin auch mit einem Stück Zeitungspapier als Anzündhilfe anfeuern, so wie das schon Oma und Opa getan haben. Aber einfacher und zuverlässiger geht’s doch mit einem Kaminanzünder. Wenn Sie mehr über Ofenanzünder erfahren wollen, dann sollten Sie noch ein wenig weiter auf dieser Seite über Kaminofenanzünder lesen.
Will man zum ersten Mal einen Kaminanzünder zum anfeuern des Kaminofens ausprobieren, wird man im Handel regelrecht überschüttet mit verschiedenen Produkten zu diesem Thema. Gar nicht leicht hier eine Auswahl zu treffen. Ein wenig Hilfe soll dieser Ofenanzünder Artikel bringen um im Dschungel der Kaminanzünder nicht zu verzweifeln.
Klassisch und vielleicht schon aus dem Elternhaus bekannt sind die kleinen weiß/grünlich schimmernden Anzündwürfel auf Petroleumbasis. Sie eignen sich als Kaminofenanzünder recht gut, haben aber den entscheidenden Nachteil, dass sie nicht so ganz Geruchsneutral abbrennen und man sich nach dem Kaminofen anfeuern auf jeden Fall die Hände waschen sollte um den Petroleumgeruch wieder loszuwerden. Vorteil dieser Ofenanzünder ist der meist günstige Preis.
In den letzten Jahren verbreiten sich immer stärker Ofenanzünder aus gepressten Holzfasern die mit Stearin oder Paraffin (Kerzenwachs) getränkt wurden. Diese oft als Bio- oder Ökoanzünder beworbenen Kaminanzünder haben zum Teil ebenfalls gute Brenneigenschaften und meist eine relativ lange Brenndauer. Der entscheidende Vorteil dieser Ofenanzünder ist allerding der geruchsfreie Abbrand. Auch empfindliche Nasen lassen sich bei Kaminofenanzündern auf reiner Wachsbasis nicht stören. Die Deklaration dieser Ofenanzünder als Bio oder Öko ist allerdings immer dann irreführend, wenn nicht reine Naturwachse wie z.B. Bienenwachs oder Palmölwachse als Brennhilfe genutzt wurden. Paraffin bzw. Stearin sind ebenso ein Erdölprodukt wie Petroleum.
Eine weitere Produktkategorie der Ofenanzünder sind Kaminanzünder aus Holzwolle. Diese Holzwollepads sind meist ebenfalls mit Wachsen getränkt und bieten gute Anzündeigenschaften. Kaminanzünder aus Holzwolle werden je nach Anbieter verschieden Stark verdichtet und bieten daher keine sehr einheitliche Brenndauer. Nachteil bei Kaminanzündern aus Holzwolle ist das meist recht große Volumen der Anzünder. Hat man nicht viel Platz zur Lagerung zur Verfügung, sind kompaktere Brennwürfel sicherlich eine bessere Alternative zum Holzwolle Kaminanzünder.
Wirklich Bio sind so genannte Kienspäne als Ofenanzünder. Schon seit alters her wurde der Kienspan als Leuchtmittel und Kaminofenanzünder in vielen Haushalten genutzt. Und auch heute noch besticht der Kienspan als Ofenanzünder durch seine Schlichtheit. Kienspäne bestehen aus verharzten Kiefernhölzchen, die eine gute und recht lange Brenndauer aufweisen. Beim Verbrennen verbreiten sie einen angenehmen Geruch nach Kiefernholz, sind allerdings im Vergleich meist ein wenig teurer als vergleichbare Mengen Anzünder auf anderer Grundlage.
Es ist nicht ganz einfach einen Favoriten als Kaminofenanzünder auszuwählen. Möchte man möglichst günstige Anzünder haben bieten sich Anzündwürfel auf Petroleumbasis oder Holzfaserwürfel mit Wachs an. Hier erhält man große Mengen der Ofenanzünder zu wirklich günstigen Preisen. Richtig Bio wird’s mit Kienspänen als Kaminofenanzünder. Sie sind zwar etwas teurer, belasten aber unsere Umwelt als einzige gar nicht. Last but not Least haben auch die Holzwolle Kaminanzünder ihre Daseinsberechtigung als Anzünder mit guten Brenneigenschaften.
Um eine echte Empfehlung abgeben zu können fehlen aber ausführliche Tests der Kaminanzünder. Wir werden das bei Gelegenheit auf jeden Fall noch nachholen, versprochen! :-)
Viel Erfolg mit Ihrem Kaminanzünder!
Den Kaminofen richtig anzünden [interner Link]
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