Sie wollen Ihr Brennholz selber auf Länge schneiden und möchten dies gerne mit einer Kettensäge tun? Dann bietet sich für ein vernünftiges und sicheres Arbeiten ein Holzsägebock auf jeden Fall an. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über den Sägebock für die Kettensäge.
Im Handel finden sich eine Unzahl verschiedener Sägeböcke verschiedener Hersteller. Viele dieser Sägeböcke sind aus Metall. Ob so ein Sägebock aus Metall das Richtige für Sie ist, wird in diesem Abschnitt beschrieben.
Ein Sägebock für die Kettensäge muss in erster Linie praktisch sein. Hier kann der Holzsägebock aus Metall auf jeden Fall punkten. Die meisten Hersteller haben Ihre Sägeböcke immer weiterentwickelt und zu praktischen Helferlein geformt. So sind die meisten Sägeböcke für Kettensägen aus Metall auch zur platzsparenden Lagerung zusammen- klappbar bzw. mit wenigen Handgriffen zerlegbar. Auch ist beim Sägebock aus Metall eine Zahnung der oberen Stammhalter für einen besseren Gripp und als Haltefunktion beim Sägen eine echte Hilfe. Ob sie die klassische X-Form beim Sägebock bevorzugen sollten oder die in U-Form aufgebauten Ständer, liegt neben den persönlichen Vorlieben auch daran, ob Sie mehrere Stämme / Scheite auf einmal durchsägen möchten. Hier bieten die U-Ständer auf jeden Fall einen Vorteil, in der Praxis verklemmen sich allerdings recht häufig die übereinander gestapelten Scheite beim Sägen. Hier ist viel Erfahrung gefragt.
Wollen Sie hauptsächlich auf Ihrem Sägebock ganze, ungespaltene Stämme sägen, ist aufgrund des meist hohen Gewichts des Brennholzes darauf zu achten, dass Sie eine möglichst stabile Konstruktion mit dicken Streben oder Verstärkungen an kritischen Stellen kaufen, damit sich die Teile des Sägebocks nicht schon nach kurzer Zeit verbiegen oder unbrauchbar werden.
Der Holzsägebock ist zwar der Klassiker unter den Sägeböcken und eignet sich auch gut zum Selbstbau, hat aber den heutigen, modernen Sägeböcken aus Metall gegenüber einige Nachteile. So sind die meisten stabileren Konstruktionen nicht zusammenklappbar und neben zur Aufbewahrung viel Platz ein. Außerdem sind viele der zu kaufenden Holzsägeböcke zwar leicht, dafür aber auch recht empfindlich gegen schwere Schläge von Stämmen etc. die meisten selbstgefertigten Holzsägeböcke haben auch durchgehende Mittelholme in Längsrichtung und eignen sich daher für die Kettensäge nur bedingt. Davon abgesehen ist der Eigenbau eines Holzsägebocks relativ aufwendig und lohnt sich nicht wirklich. Im Handel finden sich heutzutage gute Sägeböcke ab 50 Euro. Rechnet man hier die Zeit, das Material und den Aufwand beim Sägebock Eigenbau dagegen, rechnet sich das nicht wirklich.
Einen Sägebock für die Kettensäge findet man im Handel heute schon ab etwa 20 Euro. Allerdings sind diese Sägeböcke preisbedingt meist aus eher dünnen, bzw. zum Teil auch minderwertigen Material- ien gefertigt und eignen sich allenfalls für den Hobbysäge- meister, der im Jahr mal eben ein paar Stücke Holz zersägen möchte. Für ein ernsthaftes Arbeiten mit dem Sägebock sollte man schon 50€+ investieren um auch lange Freude an diesem Sägehelfer zu haben. Spezialkonstruktionen für Langholz und besonders schwere Stämme können im Preis durchaus auch bis 200€ hochgehen, allerdings sind diese Holzsägeböcke meist für den Normalanwender etwas überdimensioniert.
Die benötigte Qualität und Ausstattung für den Sägebock richtet sich stark nach der jährlich zu sägenden Holzmenge. Sollen nur kleine Mengen ab und an geschnitten werden sind günstige Produkte auf jeden Fall eine Option, werden aber mehrere Raummeter Brennholz pro Jahr verarbeitet, sind die höherpreisigen Sägeböcke die Option ihrer Wahl.
Viel Erfolg mit Ihrem Sägebock für die Kettensäge!
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