Specksteinofen

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Specksteinofen

Was sind die Vor-und Nachteile von Specksteinöfen, Und was sollte man beim Kauf eines Specksteinofen beachten?

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soapstone stove

Wo liegen die Vor- und Nachteile von einem Speckstein Kaminofen? Diese und andere Fragen zum Thema Specksteinöfen sollen in diesem Artikel behandelt werden.

Welche Vorteile hat ein Specksteinofen?
Wie ist das also mit den Specksteinöfen? Warum sollte man sich für diese Art Kaminöfen entscheiden? Nun, zum einen sieht ein Specksteinofen einfach gut aus. Speckstein ist in Textur und Farbe in vielen Variationen anzutreffen, so gibt es zum Beispiel Speckstein in weiß, violett, grau – schwarz, braun und blau oder auch in mehrfarbigen Variationen. Dies ermöglicht eine gute Anpassung der Specksteinöfen an die Raum- dekoration. Wobei nicht jeder Speckstein auch für den Bau von Specksteinöfen geeignet ist. Gerade für den Ofenbau werden Specksteine mit einer besonders hohen Wärmespeicherkapazität benötigt.
Womit wir beim zweiten Argument für einen Specksteinofen wären. Gibt ein einfacher Schwedenofen seine Hitze sofort an die Umgebung ab, so heizt sich bei einem Speckstein Ofen erst einmal der Speckstein des Ofens auf und gibt dann über einen längeren Zeitraum die Wärme wieder an seine Umgebung ab. Je nach Bauart können Specksteinöfen bis zu 24 Stunden Wärme speichern. So ist es unter Umständen möglich mit nur einer Befeuerung pro Tag ohne nachzulegen den ganzen Tag einen warmen Ofen zu haben. In der Regel wird für Specksteinöfen der finnische bzw. brasilianische Speckstein verwendet, da dieser sich durch eine besonders hohe Wärmespeicherkapazität auszeichnet. Dieser Speckstein ist so hart, dass man ihn nicht, wie sonst üblich, schon mit dem bloßen Fingernagel einritzen kann und man somit nicht so schnell eine verkratzte Oberfläche hat.

Welche Nachteile haben Specksteinöfen?
Ein Specksteinofen ist kein Schnellheizer. Das heißt, er heizt den Raum eher träge auf, da ja erst der Speckstein am Ofen aufgeheizt wird. Danach geben Specksteinöfen die Wärme recht gleichmäßig an die Umgebung ab. Außerdem sind Specksteinöfen schwer. Diese einfache Tatsache ist sicherlich selten ein Problem, kann aber z.B. in Altbauten dazu führen, dass man solch einen Ofen aus Sicherheitsgründen nicht aufstellen kann. Nicht, dass der Ofen plötzlich eine Etage tiefer steht. ;-) Wenn man sich unsicher ist ob ein Specksteinofen aufgestellt werden kann, sollte man am besten mal mit einem Baustatiker sprechen. Als weiterer Grund sich gegen einen Speckstein Ofen zu entscheiden, könnte man noch das Aussehen anführen. Nicht jedermann gefällt die doch recht rustikale Optik des Specksteins. Außerdem haben Specksteinöfen doch eine recht empfindliche Oberfläche. Beim Abstellen von metallischen oder kera- mischen Töpfen, Kannen und Behältern sollte man bei einem Speckstein Ofen etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Mehr Negatives gibt es aber eigentlich nicht zum Speckstein Ofen zu sagen.

Aspest im Speckstein?
Zu guter Letzt, soll noch angemerkt werden, dass die an mancher Stelle geschürte Panik vor Asbest im Speckstein recht übertrieben ist. So gibt es zwar tatsächlich Specksteinvorkommen, bei denen Asbestfasern im Speckstein vorkommen, diese werden aber, soweit bekannt, weltweit nicht mehr abgebaut und die Asbestfasern sind natürlich auch nur dann ein Problem, während der Speckstein mechanisch bearbeitet wird. Im „ruhenden Zustand“ werden vom Stein keine Asbestfasern an die Umgebung abgegeben.

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Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Specksteinofen!

Quelle: kaminholz-wissen.de


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