Spalthammer oder Spaltaxt - Unterschiede und Kauftipps!

Spaltaxt oder Spalthammer zum Brennholz spalten gesucht? Fehlkauf vermeiden und Infos zu Unterschieden und Kaufempfehlungen hier lesen!

Spalthammer, Spaltaxt und Motorsäge vor gesägtem Brennholz
Sitetags: Spaltaxt, Spalthammer, Ofenholz, Brennholz spalten
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Spalthammer oder Spaltaxt - der kleine Unterschied

Als glücklicher Besitzer eines neuen Kaminofens stellt sich irgendwann auch die Frage: Mit welchem Werkzeug soll man denn nun am besten sein Brennholz spalten? Und warum heißt das eine Gerät denn Spalthammer, aber das andere, nebenan im Baumarktregal, wird Spaltaxt genannt? Gibt es hier Unterschiede? Und worauf sollte man beim Kauf von Spaltaxt / Spalthammer und Co. achten um möglichst lange Freude beim Brennholz spalten zu haben? Wenn Sie diese und weitere Fragen zum Thema Spaltaxt und Spalthammer zum Ofenholz spalten beantwortet haben wollen, sollten sie noch etwas weiter lesen.

Spaltaxt oder was?

Ofenholz spaltet sich leider nicht von selbst, daher ist beim Brennholz spalten oft eine Menge Muskelschmalz gefragt. Will man kein Stammholz mit einem Holzspalter spalten, sondern hat sich die Brennholz Stämme schon auf Stückholz Länge zugeschnitten (oder zuschneiden lassen) macht oft der Einsatz eines Spalthammers oder einer Spaltaxt Sinn. Spalthammer, Spaltaxt und Motorsäge vor einem BrennholzhaufenEine Spaltaxt unterscheidet sich im Wesentlichen von einer „normalen“ Axt (auch „Universal Axt“ genannt) durch den auf der Oberseite viel dickeren Kopf. Durch den in Keilform geformten Axtkopf kann die Spaltaxt wesentlich leichter das Ofenholz beim Hacken auseinander treiben, als das eine klassische Standardaxt könnte. Man muss also bei jedem Schlag beim Brennholz spalten etwas weniger Kraft zum Spalten aufwenden und schont so Muskeln und Gelenke merklich. Im Gegenzug ist der breitere Spaltkopf auch etwas schwerer. Ganz ohne Kraftaufwand geht es also auch nicht. ;-)

Spalthammer vs. Spaltaxt

Die gleiche Form wie eine Spaltaxt hat auch der Spalthammer. Oft ist das einzige Unterscheidungsmerkmal dieser beiden Geräte das höhere Gewicht des Spalthammer. Die Spaltaxt wird in aller Regel bis zu einem Gewicht von max. 2,5kg angeboten. Alle schwereren Geräte werden dann Spalthammer genannt. Mancher Spalthammer ist auch noch auf der Oberseite des Hammerkopfes etwas anders geformt um bei Bedarf noch etwas besser Spaltkeile ins Brennholz einschlagen zu können. Beim Schlagen mit dem Hammerkopf des Spalthamers ist besonders bei horizontalen Schlägen Vorsicht geboten. Achten sie darauf, dass keine anderen Personen im Schwungradius stehen um diese nicht lebensgefährlich mit der scharfen Schneide des Spalthammers zu verletzen! Ebenso solle man auch auf die eigenen Beine bei der Arbeit besonders achten!

Womit sollte man denn nun sein Brennholz spalten?

Nun, diese Frage kann so nicht ganz pauschal beantwortet werden. Es kommt meist darauf an wie das Ofenholz beschaffen ist. Hat man häufig große und schwer zu spaltende Ofenholz Stücke im Lager, bietet sich ein Spalthammer an, da hier mehr Schlagenergie zum Brennholz spalten aufgebracht werden kann. Spaltaxt steckt in einem HolzscheitAuf der anderen Seite hat man beim Brennholz spalten mit dem Spalthammer immer dann ein „Problem“ wenn zumeist kleinere Stück, oder leicht zu spaltendes Holz zerlegt werden soll. Hier schießt man oft über das Ziel hinaus und spaltet das Ofenholz so heftig, dass die Stücke oft meterweit vom Hackklotz wegfliegen und man muss im Nachhinein das Ofenholz mühsam in weitem Umkreis wieder einsammeln. Hier ist man mit einer leichteren Spaltaxt sicherlich besser bedient und man schont auch besser seine Kräfte.

Ein weiterer Nachteil vom Spalthammer ist das höhere Gewicht und die daraus resultierende schnellere Ermüdung der Arme beim Brennholz spalten. Andererseits ist der Spalthammer flexibler einsetzbar, wenn auch mal andere Arbeiten anstehen, wie Zaunpfähle einschlagen oder Langholz mit Spaltkeilen spalten etc. Hier kann die Spaltaxt aufgrund des geringen Gewichtes nicht wirklich Punkten.

Was beim Kauf von Spalthammer / Spaltaxt beachten?

Um optimal Brennholz spalten zu können und lange Zeit Spaß mit seinem Spalthammer, seiner Spaltaxt zu haben sollte man beim Kauf ein paar Dinge beachten...

Achten Sie beim Kauf einer Spaltaxt / eines Spalthammer mit Holzstiel darauf, dass der Stiel auf keinen Fall Äste im Holz aufweist. Dies sind potentielle Bruchstellen und können beim Brechen des Axtstiels schlimme Verletzungen verursachen. Achten Sie beim Kauf günstiger Äxte darauf, dass der Axtkopf richtig fest mit dem Stiel verbunden ist. Spalthammer auf einem HolzklotzEin wackeliger Axtkopf kann beim Brennholz Spalten vom Stil herunterrutschen und ebenfalls Verletzungen hervorrufen.

Tipp: Sollte einmal der Axtkopf nicht ganz fest auf dem Stiel sitzen, stellen sie die Spaltaxt mit dem Kopf über Nacht in einen Eimer mit Wasser. Das Holz quillt auf und der Axtkopf sitzt wieder solange fest, bis nach einigen Tagen / Wochen der Stiel wieder komplett ausgetrocknet ist.

Alternativ zur Spaltaxt / zum Spalthammer mit Holzstiel werden auch Äxte mit Fieberglasstiel angeboten. Qualitative Unterschiede gibt es in aller Regel zwischen den beiden Arten nicht, allerdings bieten die Fieberglasstiele keine potentiellen Bruchstellen wie natürlich gewachsenes Holz auf.

Nutzen sie die Möglichkeit wenn sie im Fachgeschäft ihre Spaltaxt kaufen und nehmen sie diese in die Hand, schwingen (vorsichtig) ein paar Mal damit um ein Gefühl für das Werkzeug zu bekommen, und spüren sie ob sich die Spaltaxt „gut“ in der Hand anfühlt. Das ist durchaus wichtig, wenn man bedenkt, dass man mitunter viele Stunden am Hackklotz stehen wird um sein Brennholz zu spalten.

Greifen Sie lieber zum etwas leichteren Werkzeug. Wenn Sie bereits im Laden den Spalthammer kaum hochheben können, werden Sie beim Ofenholz machen an diesem Werkzeug wenig Freude haben. Ihre Muskeln und Gelenke werden es ihnen danken!

Grundsätzlich sollte man zu einer qualitativ hochwertigen Spaltaxt oder entsprechendem Spalthammer greifen. So bieten zum Beispiel Hersteller wie Fiskars oder Gränsfors sehr gute Äxte an. Diese sind zwar etwas teurer wie die No-name Axt aus dem Baumarkt, bieten aber tatsächlich auch die qualitativ bessere Axt fürs Geld. Man sollte für eine gute Spaltaxt etwa 45 – 80 Euro einrechnen und für einen Spalthammer etwa 60 - 100 Euro wenn man das Werkzeug regelmäßig nutzen möchte. Um ab und an mal ein paar "Knüppel" zu hacken reicht dann allerdings auch die günstige Variante der Werkzeuge vollkommen aus.

Zum Brennholz selber machen sind weitere Gerätschaften nötig. In den folgenden Artikeln finden sie viele nützliche Tipps und Hinweise zum Kauf passender Werkzeuge für den geplanten Einsatz. Hier erfahren sie alles zum Thema Wippkreissäge, hier noch mehr über Holzspalter und Co. und auch Motorsägen gehören zur Grundausstattung zum Brennholz machen einfach dazu.

Viel Erfolg mit Ihrer neuen Spaltaxt / Spalthammer beim Brennholz spalten!

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